Professorinnen

Elisabeth Hollender

Geschäftsführende Direktorin des Seminars für Judaistik

Raum: SKW 01.A130

Telefon: +49 (0) 69-798-22677

E-Mail: hollender@em.uni-frankfurt.de

Sprechstunde: Nach Vereinbarung





Elisabeth Hollender ist Professorin für Judaistik am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der jüdischen Kultur- und Religionsgeschichte des Mittelalters, insbesondere im Bereich der ashkenasischen Liturgie und ihrer Kommentare und der Handschriftenforschung. Sie ist sehr an regionalen Unterschieden im ashkenasischen Judentum interessiert und der Kultur jenseits der geistigen Elite. Derzeit bereitet sie eine Edition der beschriebenen Schieferfragmente des 14. Jh. aus dem jüdischen Viertel von Köln vor, sowie - gemeinsam mit Prof. Alessandro Guetta (INALCO), einem Team von Early Career Researchers sowie Prof. Raymond Scheindlin - die Edition, englische Übersetzung und Kommentierung von Moses b. Isaak da Rietis "Miqdash Me'at".


Prof. Hollender war 2018-2023 Präsidentin der European Association for Jewish Studies (EAJS) und hat in dieser Funktion 2023 den 12. EAJS Kongress Branching Out: Diversity of Jewish Studies in Frankfurt verantwortet.


Elisabeth Hollender unterrichtet im BA und MA Judaistik und im Nebenfach Jüdische Geschichte und Kultur die Einführung in die Judaistik sowie Veranstaltungen zum Judentum des Mittelalters, regelmäßig auch verbunden mit der Lektüre hebräischer Originalquellen.


Portrait Rebekka Voß
Rebekka Voß


Raum: SKW 01.A118
Telefon: +49 (0)69-798 22796
E-Mail: voss@em.uni-frankfurt.de
Externe Webseite: https://uni-frankfurt.academia.edu/RebekkaVoß

Sprechstunde: nach Vereinbarung





Rebekka Voß ist Professorin für Geschichte des deutschen und europäischen Judentums am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der jüdischen Kultur- und Religionsgeschichte der Frühen Neuzeit, mit einem besonderen Interesse an interreligiösen Kontakten und Kulturtransfer. Sie beschäftigt sich mit Fragen jüdisch-christlicher Beziehungen und Übersetzung im Bereich von Messianismus, Apokalyptik und Endzeiterwartung, der jiddischen Literatur sowie der Mission. Aktuell erforscht sie die Begegnung zwischen Jüd:innen und christlichen Pietist:innen im Kontext der europaweiten pietistischen Judenmission des 18. Jahrhunderts. 

Rebekka Voß ist Autorin zweier Monographien. Umstrittene Erlöser: Politik, Ideologie und jüdisch-christlicher Messianismus in Deutschland, 1500–1600 (Vandenhoeck & Ruprecht, 2011) erschien in überarbeiteter englischer Übersetzung als Disputed Messiahs: Jewish and Christian Messianism in the Ashkenazic World during the Reformation (Wayne State University Press, 2021). Ihr zweites Buch, Sons of Saviors: The Red Jews in Yiddish Culture (University of Pennsylvania Press, 2023), wurde mit dem Dorothy Rosenberg Preis in jüdischer Diasporageschichte der American Historical Association ausgezeichnet.

In der Lehre unterrichtet Rebekka Voß im Bereich der jüdischen Geschichte der Frühen Neuzeit und Neuzeit, regelmäßig auch verbunden mit der Lektüre jiddischer Originalquellen.

Hebräisch Lektorin

Dr. Dina Sender


Raum: SKW 01.A115
Telefon: +49 (0)69-798 22794


E-Mail: sender@em.uni-frankfurt.de


Sprechstunde: nach Vereinbarung


Dina Sender ist Lehrkraft am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt. Sie ist verantwortlich für den Hebräischunterricht auf verschiedenen Niveaustufen.

Sie promovierte in Hebräischer Sprachwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem. Ihre Forschung befasst sich mit dem Hebräischen als Erstsprache unter ultraorthodoxen Juden in Israel als eigenständiger Varietät des israelischen Hebräisch und verbindet linguistische Beschreibung mit soziolinguistischer Analyse.

In ihrer aktuellen Postdoc-Forschung untersucht sie das Hebräisch sephardischer ultraorthodoxer Juden unter dem Einfluss aschkenasischer Sprachmuster und fragt nach Prozessen der Übernahme, Anpassung und Abgrenzung.

Sie besitzt ein Teaching Certificate in Hebrew as a Second Language (Hebräische Universität Jerusalem) und unterrichtet seit 2018 Hebräisch als Fremdsprache.

Honorarprofessorinnen und Privatdozentinnen

Judaistik Mirjam Wenzel Profil

Mirjam Wenzel


Honorarprofessorin des Seminars für Judaistik


Jüdisches Museum Frankfurt

Bertha-Pappenheim-Platz 1

60311 Frankfurt am Main

Tel.: +49/69/212 30481


Mail: mirjam.wenzel@stadt-frankfurt.de


Website: www.juedischesmuseum.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung



Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Musuems Frankfurt und Honorarprofessorin für Jüdische Studien am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt.  Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Tel Aviv University. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war an der Edition der Werke Siegfried Kracauers beteiligt und verfasste ihre Dissertation über den deutschsprachigen Holocaust-Diskurs der 1960er Jahre. Das Buch erschien 2009 unter dem Titel Gericht und Gedächtnis. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet sie als Ausstellungskuratorin beratend und gestaltend an Jüdischen Museen und anderen Kultureinrichtungen.

Mirjam Wenzel ist Autorin und Mitherausgeberin von Büchern und Ausstellungskatalogen zur deutsch-jüdischen Kunst-  und Kulturgeschichte. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Aufsätze, Essays und Blogbeiträge zu kulturtheoretischen, ästhetischen und museologischen Fragen, zur Repräsentation des Holocaust in Bildender Kunst, Fotografie und Film sowie zur Kritischen Theorie – insbesondere zu Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno und Hannah Arendt.

In der Lehre unterrichtet Mirjam Wenzel objekt- und ausstellungsbezogene Themen im Bereich der jüdischen Geschichte der Neuzeit sowie der Gegenwart, regelmäßig auch verbunden mit praktischen Übungen.


Judaistik Elke Morlok Profil

Elke Morlok


Privatdozentin des Seminars für Judaistik

Raum: IG-Farben 6.551

Telefon: +49 (0)69-798 32595


E-Mail: morlok@em.uni-frankfurt.de


Externe Webseite: https://uni-frankfurt.academia.edu/ElkeMorlok

Sprechstunde: nach Vereinbarung





Elke Morlok ist Privatdozentin am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt und Projektleitung des DFG-Projekts „Kabbala als Transferparadigma zwischen Judentum und Christentum“ (TP des SPP 2357) gemeinsam mit Níels P. Eggerz in Kooperation mit der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (Sprecherin Birgit Emich, Hist. Seminar, Frühneuzeit)

Ihre Forschungsinteressen liegen in der jüdischen Kultur- und Religionsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, mit einem besonderen Interesse an jüdischer Mystik, christlicher Kabbala, Haskala (jüdische Aufklärung) und in West- und Osteuropa, interkulturelle und interreligiöse Transformationsprozesse und Transferpositionen sowie Gender-Aspekte in verschiedenen sozio-kulturellen Kontexten („weibliche Seite Gottes“). Aktuell erforscht sie gemeinsam mit Níels Eggerz in Kooperation mit der POLY-Forschungsgruppe das Phänomen der christlichen Kabbala in ihren dynamischen europäischen Netzwerken in unterschiedlichen politischen, historischen und sozio-kulturellen Kontexten mit besonderem Augenmerk auf ihren protestantischen und populären Erscheinungsformen.

Elke Morlok hat zwei Monographien veröffentlicht. Rabbi Joseph Gikatilla’s Hermeneutics, Tübingen: Mohr Siebeck 2011, analysiert und kontextualisiert das Werk des mittelalterlichen Kabbalisten aus Spanien, Joseph ben Abraham Gikatilla (1248–1325) mit einem Schwerpunkt auf hermeneutische Konstellationen und philosophische Implikationen. Ihr zweites Buch Kabbala und Haskala. Isaak Satanow (1732–1804) zwischen jüdischer Gelehrsamkeit, moderner Physik und Berliner Aufklärung, Berlin: De Gruyter 2022, befasst sich mit dem jüdischen Aufklärer Isaak Satanow und seiner Synthese zwischen Haskala und Kabbala, die er in einem Zusammenspiel zwischen west- und osteuropäischen Traditionen aus unterschiedlichen Epochen und Regionen generiert.

In der Lehre unterrichtet Elke Morlok im Bereich der jüdischen Ideengeschichte zwischen Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit, auch mit Bezügen zur Moderne, regelmäßig werden hebräische / aramäische Originalquellen mit eingebunden.

 Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Maximilian Holfelder, M.A.

Raum 01.A129

Telefon: +49 (0)69 798 22795

Maximilian Holfelder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Judaistik.
Aktuell arbeitet er an seiner Dissertation, einer Edition des Assufot-Manuskripts (Ashkenaz, ca. 1300). Vorher war er Teil des Forschungsprojekts zu den mittelalterlichen Kölner Schiefertafeln, dort beschäftigte er sich vor allem mit den zahlreichen Namenslisten als Quellen zur Wirtschaftsgeschichte, Sprache und Prosopographie der Kölner jüdischen Gemeinde vor 1349.


Maximilian Holfelder unterrichtet am Seminar für Judaistik Veranstaltungen im Bereich der rabbinischen Literatur (Mishna und Midrash) sowie der mittelalterlichen jüdischen Geschichte, v. a. in Ashkenaz.



Gastwissenschaftler*innen

Dr. Yael Sela (Humboldt Fellow)

Dr. Roni Cohen (Minerva Fellow)

Lehrbeauftragte

Colin Mertens
Maximilian Rehor
Louisa Weggenmann

Besucheradresse:

Seminar für Judaistik
Goethe-Universität Frankfurt  |  Campus Westend
Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften
Rostocker Straße 2
D-60323 Frankfurt am Main

Räume 01.A115-118 und 01.A129-131

Tel.: +49 (0)69 798 22677
Fax: +49 (0)69 798 23351
jewishstudies @ uni-frankfurt.de

Postanschrift:

Goethe-Universität Frankfurt am Main 
FB09-Seminar für Judaistik
SKW
60629 Frankfurt

Päckchen und Pakete:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
FB09-Seminar für Judaistik
SKW
Rostocker Straße 2
60323 Frankfurt