Aktuelles

​Dissertationspreis

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Johannes Müller sehr herzlich zum Hanns-Lilje-Preis der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften für seine Dissertation mit dem Titel „Der glaubwürdigste unter den Rabbinen. Zur Textüberlieferung, Auslegungspraxis und Wirkungsgeschichte von David Qimchis Psalmenkommentar“ (Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, 2026). Der Hanns-Lilje-Preis wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit bibelwissenschaftlicher oder kirchenhistorischer Thematik verliehen.

Begrüßung

Das Seminar für Judaistik begrüßt Dr. Dina Sender, die nach ihrer Promotion an der Hebrew University nach Frankfurt gekommen ist, um seit April 2026 für drei Semester den Hebräisch-Unterricht zu übernehmen. Wir freuen uns herzlich auf die gute Zusammenarbeit!

Publikation

Das Seminar für Judaistik gratuliert Prof. Dr. Elisabeth Hollender zur Publikation des Sammelbandes The Nuremberg Mahzor. History, Codicology, Liturgy and Art, Jerusalem: Magnes Press. Der von Dr. David Jeselson initiierte und gesponsorte Band enthält Beiträge zur Geschichte der Handschrift, der Kodikologie und Paläographie, Gebeten und Piyyutim, Piyyut-Kommentaren und zur Restauration der 1331 geschriebenen Handschrift.

Am 27. Juli 2025 fand in Jerusalem eine Buchpräsentation statt, der Video-Mitschnitt findet sich hier.

Hessischer Kulturpreis für Frankfurter Judaistin

Das Seminar für Judaistik gratuliert Honorarprofessorin Dr. Mirjam Wenzel zum Hessischen Kulturpeis 2025.  Prof. Dr. Wenzel erhält diesen Preis als Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt, daneben unterrichtet sie aber auch regelmässig an der Goethe Universität, so dass Studierende der Judaistik, aber auch anderer Fächer, die Möglichkeit haben, Einblick in die Forschung und Vorbereitung von Ausstellungen zu erhalten.

Doron Rosenberg Prize geht an Frankfurter Judaistin 

Wir gratulieren Prof. Dr. Rebekka Voß: der Dorothy Rosenberg Prize in Jewish Diaspora History der American Historical Association 2024 geht an das Buch „Sons of Saviors: The Red Jews in Yiddish Culture“ (University of Pennsylvania Press, 2023) von Rebekka Voß. Der Preis zeichnet das herausragendste wissenschaftliche Werk über die Geschichte der jüdischen Diaspora aus, das im vorangegangenen Kalenderjahr in englischer Sprache veröffentlicht wurde. Mehr zum Preis finden Sie hier.

Frankfurter Judaistin bei Staatspräsident Herzog

Am 7. August 2024 überreichten Prof. Elisabeth Hollender (Goethe Universitat) und Prof. Ephraim Shoham-Steiner (Ben Gurion University) im Rahmen eines Vortrags in der Residenz des Staatspräsidenten von Israel Andenken an die Archäologische Zone Köln an Präsident Herzog. Präsident Herzog war tief bewegt von der Geste und der Tatsache, dass trotz der gegenwärtigen Situation ein international anerkanntes Mitglied der deutschen Wissenschaft nach Israel kam, um ihre Forschung weiterzuführen und eine lange und fruchtbare wissenschaftliche Zusammenarbeit mit israelischen Kollegen fortzusetzen.

Freimann Lecture Wintersemester 2026/27

Das Seminar für Judaistik lädt herzlich zur Freimann Lecture of Jewish Cultural History von Prof. em. Dr. Sarah Stroumsa (Hebräische Universität Jerusalem) am 28. Oktober 2026 ein. Der Vortrag findet um 18 Uhr in IG 411 statt.

Feier zu Ehren von Dr. Annelies Kuyt

Das Seminar für Judaistik verabschiedete sich am 12. Mai 2026 mit einer akademischen Feier von Dr. Annelies Kuyt, die vom 1.10.1994 bis zum 31.3.2026 als Studienrätin im Hochschuldienst den Hebräisch-Unterricht und viel viel mehr am Seminar verantwortet hat. Kolleginnen aus der Judaistik und anderen Fächern und Studierende der Judaistik dankten Dr. Kuyt für die hochgeschätzte und jahrzehntelange Arbeit. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Lucia Raspe (Essen), ehemalige Mitarbeiterin am Seminar für Judaistik.

Filmclub am Seminar für Judaistik

Studentische Werkstatt: Mittelhochdeutsche und altjiddische Quellen im Dialog (SoSe 2026)

Wie lassen sich mittelhochdeutsche und altjiddische Texte gemeinsam lesen – und was entsteht, wenn Studierende selbst die Initiative ergreifen? Für das Sommersemester 2026 haben Studierende der Germanistik und Judaistik eine studentische Werkstatt geplant, um genau das herauszufinden.

Im Zentrum steht ein interdisziplinäres Projekt, das Raum für eigenständiges Forschen und kollektives Arbeiten bietet: In einem wöchentlichen, autonom gestalteten Tutorium werden Quellen gemeinsam erschlossen und diskutiert. Ergänzt wird dies durch einen Workshop am 20. Mai mit Expert*innen aus ganz Deutschland sowie durch kleinere Exkursionen.

Ziel ist es, ein synoptisches Lesebuch zu erarbeiten, das zukünftigen Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen spannenden Texttraditionen ermöglicht. Gleichzeitig fördert das Projekt gezielt interdisziplinären Austausch, Vernetzung und eigenverantwortliches wissenschaftliches Arbeiten.

Die Werkstatt wird ermöglicht durch die Förderung des Projekts ProFil – Praxistorientiertes Forschen und Lernen des Zentrums Geisteswissenschaften, unterstützt durch den Nachlass Hilde Schuff.

Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!
Weitere Informationen finden sich im KVV oder über QIS.

Anmeldung unter: yhahn@em.uni.fankfurt.de