Am 27. Juli 2025 fand in Jerusalem eine Buchpräsentation statt, der Video-Mitschnitt findet sich hier.
Wie lassen sich mittelhochdeutsche und altjiddische Texte gemeinsam lesen – und was entsteht, wenn Studierende selbst die Initiative ergreifen? Für das Sommersemester 2026 haben Studierende der Germanistik und Judaistik eine studentische Werkstatt geplant, um genau das herauszufinden.
Im Zentrum steht ein interdisziplinäres Projekt, das Raum für eigenständiges Forschen und kollektives Arbeiten bietet: In einem wöchentlichen, autonom gestalteten Tutorium werden Quellen gemeinsam erschlossen und diskutiert. Ergänzt wird dies durch einen Workshop am 20. Mai mit Expert*innen aus ganz Deutschland sowie durch kleinere Exkursionen.
Ziel ist es, ein synoptisches Lesebuch zu erarbeiten, das zukünftigen Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen spannenden Texttraditionen ermöglicht. Gleichzeitig fördert das Projekt gezielt interdisziplinären Austausch, Vernetzung und eigenverantwortliches wissenschaftliches Arbeiten.
Die Werkstatt wird ermöglicht durch die Förderung des Projekts ProFil – Praxistorientiertes Forschen und Lernen des Zentrums Geisteswissenschaften, unterstützt durch den Nachlass Hilde Schuff.
Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!
Weitere Informationen finden sich im KVV oder über QIS.
Anmeldung unter: yhahn@em.uni.fankfurt.de