Der Bachelorstudiengang Judaistik im Hauptfach vermittelt eine umfassende wissenschaftliche Grundausbildung zu Sprachen, Geschichte und Kulturen des Judentums. Spracherwerb, vor allem des Hebräischen in verschiedenen Sprachstufen von der Antike bis in die Gegenwart, steht ab dem ersten Semester gleichberechtigt neben der kulturhistorischen Arbeit mit Texten. Auf das Einführungsmodul folgen grundlegende Module zu den verschiedenen historischen Epochen, die jeweils aus Überblicksveranstaltungen und Seminaren zu spezifischeren Themen bestehen, in denen an Originalquellen gearbeitet wird. Seminare für fortgeschrittene Studierende führen an Themen aus der aktuellen Forschung heran.
Der Bachelorstudiengang Judaistik im Nebenfach vermittelt eine wissenschaftliche Grundausbildung zu Sprachen, Geschichte und Kulturen des Judentums. Es kann zwischen zwei Profilen gewählt werden. Auf den Hebräisch-Kurs und das Einführungsmodul folgen im historischen orientierten Profil Überblicksveranstaltungen und Seminare zum selbst gewählten thematischen Fokus. Im sprachlich orientierten Profil vertiefen weitere Sprachkurse die Lektüre von rabbinischen und mittelalterlichen Quellen.
Der Bachelor-Nebenfach Studiengang Jüdische Geschichte und Kultur vermittelt Grundwissen über das Judentum als Kultur und Religion, Kenntnisse der jüdischen Geschichte mit einem Schwerpunkt auf Europa sowie grundlegende Sprachkenntnisse des Hebräischen und einer weiteren jüdischen Sprache (z. B. Jiddisch). Überblicksveranstaltungen werden mit einzelnen vertiefenden Seminaren kombiniert, wobei im Wahlpflichtbereich die Möglichkeit besteht, entweder eine weitere Sprache des Judentums zu erlernen oder thematische Seminare zu besuchen.
Der Masterstudiengang Judaistik ist konsekutiv und führt nach dem BA-Studium der Judaistik/Jüdischen Studien die wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausbildung zu Sprachen, Geschichte, Religion und Kulturen der Jüd:innen von den Anfängen bis zur Gegenwart weiter. Der besondere Forschungsschwerpunkt der Frankfurter Judaistik liegt auf dem aschkenasischen Judentum Europas im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Studierende werden ermutigt, ihre eigenen Forschungsinteressen in die Programmgestaltung der Seminare einzubringen.
Für allgemein an Sprachen interessierte Studierende, die einen Fokus auf die Sprachen des Judentums setzen möchten, gibt es innerhalb des BA-Studiengangs der Empirischen Sprachwissenschaft am Institut für Empirische Sprachwissenschaft die Möglichkeit, einen Schwerpunkt „Sprachen und Kulturen des Judentums“ zu wählen.
Der Schwerpunkt „Sprachen und Kulturen des Judentums“ im BA Empirische Sprachwissenschaften kann im Haupt- oder Nebenfach gewählt werden. Neben den grundlegenden Sprachkursen Hebräisch werden zunächst die verschiedenen Sprachstufen des Hebräischen von der Bibel über Talmud bis zum Modernhebräischen erlernt, dazu kommen Veranstaltungen, die intensiv mit Originalquellen arbeiten.
Dieser Studiengang ist nicht mit den Studiengängen Judaistik oder dem Nebenfach Jüdische Geschichte und Kultur kombinierbar. Für den Übergang von diesem Bachelor-Studiengang in den Master-Studiengang Judaistik gelten besondere Regeln, die in der Studienberatung individuell besprochen werden.
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