Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der deutsch-jüdischen Geschichte, der Frauen- und Geschlechtergeschichte und der Wissenschaftsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Besonders interessiert sie sich für die Geschichte der jüdischen Frauenbewegung(en) und ihrer Akteurinnen, die Geschichte der jüdischen Sozialarbeit sowie für die Biografieforschung. In ihrer Forschung befasst sie sich außerdem mit der Geschichte von jüdischen Intellektuellen in sozialistischen und kommunistischen Bewegungen und Organisationen.
Marion Keller promovierte über die Geschichte von Frauen in den Sozialwissenschaften. Ihre Dissertation Pionierinnen der empirischen Sozialforschung im Wilhelminischen Kaiserreich erschien 2018 im Franz Steiner Verlag, Stuttgart.
In der Lehre unterrichtet Marion Keller im Bereich der jüdischen Geschichte der Neuzeit. Ihre Seminare umfassen in der Regel Besuche in Archiven und die wissenschaftliche Arbeit mit Archivalien.
Akademischer Werdegang
05/2013
Promotion (Dr. phil.), Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Note: magna cum laude)
10/1994 – 01/2000
Studium der Soziologie, Neue und Neueste Geschichte und Psychologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Goethe-Universität Frankfurt am Main (Abschluss M. A., Note: sehr gut)