„Gedächtnisinstitutionen und Gedächtnismedien der Musik“
Die Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltet zusammen mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik die 78. Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung auf dem Campus Westend.
Voraussetzung zur Teilnahme ist die Registrierung via ConfTool. Den Link zu ConfTool und dem Programm zur Tagung finden Sie hier.
Am 3. September 2026 veranstalten das Hindemith Institut Frankfurt, das Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität und Musica Judaica e.V. ein Konzert, das unter dem Motto „Viola im Exil“ steht. Gespielt werden Duos für Viola und Klavier von Komponisten, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil gingen. Dabei stehen bekanntere Werke neben fast völlig vergessenen. Das Konzert wird ab 19.30 Uhr in Dr. Hoch´s Konservatorium, das Kooperationspartner ist, stattfinden; siehe das Programm sowie Hinweise unter:
https://koerber-stiftung.de/veranstaltungen/viola-im-exil-duo-brembeck-adler-gremmelspacher/
https://www.dr-hochs.de/de/content/tage-des-exils-2026-viola-im-exil
https://fondation-hindemith.org/veranstaltungen-kuhhirtenturm/#termine
https://www.musica-judaica-frankfurt.de/veranstaltungen.html
*Eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933−1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Ein Interview mit den Autorinnen des Buchs ist unter folgendem Link zu finden: https://www.rombach-wissenschaft.de/2026/07/22/mensch-musik-und-die-ganze-welt-einblicke-in-die-musikethnologie/
Acoustheology in Late Modernism
Warum ist Klang zu einer der dominierenden Metaphern der Spätmoderne geworden?
Von ASMR und Daten-Sonifikation bis hin zu ökologischer Theorie und Sozialphilosophie versprechen Musik und auditive Wahrnehmung zunehmend Verbindung, Immersion und Sinn. In This Is Not Music beschreibt Magdalena Zorn diese akustische Wende auf Grundlage des Konzepts der „Acoustheology“: einer Denkweise, in der Klang als Ersatz für Theologie fungiert und auf deren Basis Weltbilder, Ethiken und soziale Imaginationen entworfen werden.
Unter Rückgriff auf Musikgeschichte, Sound Studies, Philosophie und Medientheorie wird untersucht, wie Komponist:innen, Theoretiker:innen und Künstler:innen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts Musik zu einem grenzenlosen Erklärungsmodell ausgeweitet haben – häufig auf Kosten von Kritik, Distanz und Differenz. Das Buch stellt die weit verbreitete Feier von Resonanz, Vibration und klanglicher Verbundenheit in Frage und zeigt deren politische, epistemologische und affektive Implikationen auf. Was als Intimität und Gemeinschaftsgefühl erscheint, kann seiner These zufolge ebenso Konformität, Gehorsam und Ausschluss bedeuten.
Anna Dietrich
Email: muwi@em.uni-frankfurt.de
Tel: 069/798-22183
Fax: 069/798-28580
Raum 04.B111
Hauspostfach: 206
Öffnungszeiten:
Do. 9 – 12 Uhr
Auf studentische Initiative hat das Institut für Musikwissenschaft mit der Oper Frankfurt vereinbart, dass Studierende der Musikwissenschaft an der Goethe-Universität von nun an zu Vorstellungen der Oper Frankfurt an der Abendkasse 8 € statt 15 € für ein Ticket zahlen müssen. Details zu diesem Angebot finden Sie auf der > Seite der Institutsgruppe.
Der Online Studien Assistent (OSA) Musikwissenschaft bietet die Möglichkeit, das Fach und die Studienrealität besser kennenzulernen. Der Zugang ist auch ohne Registrierung möglich.
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Studium der Musikwissenschaft in Frankfurt erhalten Sie außerdem in unserem FAQ.
Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf den Seiten zum Studienangebot der Goethe-Universität: