Nach einem BA in Orientalistik, mit Schwerpunkt Hebraistik, an der Staatliche Universität Tiflis in Georgien hat sie den Master in Judaistik in Frankfurt mit einer Arbeit zu Moses Mendelssohns bislang unbekanntem Religionsgespräch mit einem pietistischen Missionar abgeschlossen. Seit 2024 arbeitet Tekle Ekvtimishvili an ihrer Dissertation, die durch ein Leo Baeck Fellowship der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert wird und an das Projekt Jüdisch-christliche Übersetzungskulturen im Rahmen des SPP 2130 angebunden ist.
Das Dissertationsprojekt untersucht die Landschaft der protestantischen Judenmission des 18. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Jüd:innen und Konvertit:innen als Akteur:innen in missionarischen Netzwerken.