Die erste Sitzung am 15. April findet via Zoom statt:
https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/66092884025?pwd=Qg12yXf91vnnTrj7VcpYHoCUHxXAAW.1
Die Veranstaltung führt in einem kürzeren ersten Teil in die historische Wortbildungslehre des älteren (Hoch- und Nieder-)Deutschen ein. Im anschließenden Hauptteil können die Studierenden anhand der Materialien und Verfahren des DFG-Langfristprojekts 'Wortfamilien diachron (WoDia)', das am Institut für Empirische Sprachwissenschaft angesiedelt ist, die digitalen Methoden kennenlenen, die für die Einrichtung einer epochen- und varietätenübergreifenden Wortfamilienstruktur für das Altsächsische / Altniederdeutsche, Althochdeutsche, Mittelhochdeutsche und Mittelniederdeutsche eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um die Zusammenstellung der Wortlisten für die vier Sprachen, die wortbildungsmorphologische Segmentierung der Einzelwörter, die Rückführung ihrer Stammvarianten auf den jeweiligen Wortfamilienstamm, die Zusammenführung der stammverwandten Wörter zu Wortfamilien, die Gliederung der Wortfamilien und die Erstellung von Strukturformeln, in denen der Wortbildungspfad jedes Wortes festgehalten wird.
Zum DFG-Langfristprojekt 'Wortfamilien diachron' (WoDia) vgl. die Homepage und das Poster im Materialienordner
In den Sommerferien werden Praktikumsplätze im Projekt angeboten; wer einen Praktikumsschein erwerben will, kann die Veranstaltung als Einführung dazu besuchen und auf die Stundenzahl für das Praktikum anrechnen lassen. Zum OLAT-Kurs für das Praktikum: hier.