Die vier zu bearbeitenden Wortschätze werden den betreffenden Referenzwörterbüchern entnommen und ggf. mit weiteren Wörterbüchern verknüpft; zugrunde gelegt werden
Von den sechs Referenzwörterbüchern waren drei (AWB, MWB, Lexer) bereits online zugänglich im bzw. über das Trierer 'Wörterbuchnetz' (https://woerterbuchnetz.de), die drei weiteren wurden im Projekt digitalisiert und werden ebenfalls im Wörterbuchnetz publiziert: Anfang 2026 wurde das MNWB freigeschaltet, im Frühjahr 2026 folgt Jochen Spletts Althochdeutsches Wörterbuch, im Herbst 2026 das ASWB. Die Mittelhochdeutschen Wörterbücher sind bereits untereinander verknüpft, die anderen Verknüpfungen werden sukzessive im Projekt realisiert.
Die vier Teilwortschätze werden durch geeignete halbautomatische Methoden vollständig hinsichtlich ihrer Wortbildung analysiert; das Ergebnis wird für jedes Wort in einer hierarchisierten Strukturformel festgehalten. Vorbild für die Wortfamilienstruktur, die im Projekt erarbeitet werden soll, ist das Wortfamilienwörterbuch von Jochen Splett zum Althochdeutschen.

An den Standorten Hamburg und Rostock wird das Mittelniederdeutsche bearbeitet, in Frankfurt Althochdeutsch, Altsächsisch und Mittelhochdeutsch, Trier publiziert die im Projekt digitalisierten Wörterbücher im Wörterbuchnetz, richtet die Datenbank ein und organisiert den Daten-Workflow zwischen den Standorten und der zentralen Datenbank.