Für die Rekonstruktion der urindogermanischen Sprache sind Kenntnisse der bestbezeugten, ältesten Vertreter wichtig. Diese sind namentlich: Sanskrit, Altgriechisch und Latein. Sollten in diesen Sprachen keine Vorkenntnisse vorliegen, sollten jene während des Studiums nachgeholt werden.
Der Fokus der Indogermanistik liegt zwar auf den altüberlieferten, in der Regel schon sehr lange ausgestorbenen Sprachen, doch können durchaus auch die jüngeren Vertreter gelernt und erforscht werden, da sie für die diachrone Entwicklung natürlich relevant sind.
Im ersten Semester sollten die Module IS1.1 „Indogermanische Völker und Sprachen“ und IS3 „Sanskrit I“ belegt werden. Beide Veranstaltungen gehen über zwei Semester und schließen nach dem zweiten Semester mit einer Klausur ab.
In der Einführungsveranstaltung IS1.1 werden die einzelnen Sprachzweige mit ihren wichtigsten Vertretern vorgestellt. Im zweiten Semester findet die Fortsetzung mit IS1.2. „Indogermanische Lautlehre“ statt. Die Kenntnisse, die in der Veranstaltung IS1 erworben werden, erleichtern das Lernen aller indogermanischen Sprachen ungemein, daher empfiehlt es sich, sie ab dem ersten Semester zu belegen! Die Veranstaltung ist für Haupt- und Nebenfächler verpflichtend. Im dritten Semester gibt es dann eine Fortsetzung IS2 „Indogermanische Formenlehre“.
Rechts oben finden Sich unter "Download" Studienpläne. Bitte füllen Sie den Studienplan soweit Sie können aus und kommen in die Sprechstunde der Schwerpunktbeauftragten, um Ihren persönlichen Studienplan einmal durchzusprechen.