PD Dr. Adrian Kuhl

  Raum: 326, Campus Bockenheim (Bockenheimer Landstr. 133)
Tel. +49 (0)69/798-22191
Email: a.kuhl@em.uni-frankfurt.de
Sprechzeit: Montag, 14–15 Uhr, nach vorheriger Vereinbarung

Arbeitsstellenleiter
Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe

Vita

Adrian Kuhl studierte Musikwissenschaft, Deutsche Philologie und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zunächst Magisterabschluss, dann 2013 Promotion bei Prof. Dr. Silke Leopold mit der Arbeit „Allersorgfältigste Ueberlegung“. Nord- und mitteldeutsche Singspiele in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; 

2024 Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Arbeit "Die wollten Ballette schreiben“. Westdeutsches Ballett in den 1950er Jahren als Forum der musikalischen Avantgarde;

2011–2012 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, von 2011–2015 an der Hochschule für Musik Würzburg;

2012–2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Lehrstuhl Prof. Dr. Silke Leopold) am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg;

Ehemaliger Stipendiat des interdisziplinären Landespromotionskollegs „Das Konzert der Medien in der Vormoderne. Gruppenbildung und Performanz“ an der Universität Heidelberg (2007–2009) und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth (2011).

Seit 2016 Arbeitsstellenleiter bei der Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 

Von 2020 bis 2021 zudem rechtsgeschäftlich Bevollmächtigter für das Schatzmeisteramt der Gesellschaft für Musikforschung.

Forschungsschwerpunkte

  • Tanztheater und Ballett im Westdeutschland der 1950er Jahre
  • Deutschsprachige Oper/Singspiel und Librettologie (ca. 1760–1800)
  • Editionsphilologie und Digitale Edition

​Lehre

Ausgewählte Publikationen

  • Kunstvolles Kaschieren. Die Gestaltung theatraler Effektszenen in Friedrich Wilhelm Gotters Singspielen, in: Theatermaschinen, Maschinentheater. Von Mechaniken, Machinationen und Spektakeln, hrsg. von Bettine Menke und Wolfgang Struck, Bielefeld 2022, S. 161–182.
  • Librettistische Kostümregie in ‚Die Geisterinsel' von Gotter und Freiherr von Einsiedel als Zeugnis auktorialer Inszenierungspraktiken um 1800, in: Das achtzehnte Jahrhundert 45/1 (2021), S. 66–83.
  • „Man müßte nach Rom gehen“. Bernd Alois Zimmermann und Italien, hrsg. von Sabine Ehrmann-Herfort, Adrian Kuhl, Matthias Pasdzierny und Dörte Schmidt, Kassel u.a. 2020 (Analecta musicologica, 55).
  • Das Problem der doppelten Regie. Möglichkeiten einer audiovisuellen Edition von B. A. Zimmermanns „Présence“, in: Aufführung und Edition, hrsg. von Thomas Betzwieser und Markus Schneider, Berlin 2019 (Beihefte zu Editio, 46), S. 209–216.
  • „Allersorgfältigste Ueberlegung“. Nord- und mitteldeutsche Singspiele in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Beeskow 2015 (ortus studien, 17).

Gesamte Publikationen