Aktuelles ​​aus dem Institut ​

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Wintersemester 2026/27

05.11.2026 - 17:30 - CAS 1.811

Soirée 2026!

Liebe Mitglieder des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie (KAEE),

mit Beginn des neuen akademischen Jahres laden wir herzlich alle Mitglieder des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie – Lehrende, Forschende sowie Master- und Bachelorstudierende – zur zweiten jährlichen Soirée! ein – 05.11.2026, 17:30 – CAS 1.811.

Dieser Abend bietet die Gelegenheit, sich über verschiedene Rollen und Forschungsinteressen hinweg zusammenzufinden, den Beginn des neuen Semesters zu feiern, neue Gesichter willkommen zu heißen und als Gemeinschaft wieder miteinander in Kontakt zu kommen. Bei informellen Gesprächen, einer kurzen Keynote von Dr. Laura Kocksch, Getränken und leichten gemeinsamen Aktivitäten möchten wir darüber reflektieren, wer wir als Institut sind und wer wir werden könnten.

Lasst uns (neue) Verbindungen knüpfen, Geschichten teilen und gemeinsam auf das kommende Jahr anstoßen.

Wir freuen uns darauf, euch dort zu sehen!

Ein Abstract von Dr. Laura Kocksch zum Vortrag:

Fieldnotes from Critical Infrastructures: Repair and Maintenance in Greenland and the North Atlantic

Die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie hat mich gelehrt, kritisch zu hinterfragen, was gewöhnlich als normal, selbstverständlich oder vollständig definiert angesehen wird. Dies gilt für „Kultur“, „Natur“, „Wissenschaft“ und „Gesellschaft“, aber auch für „Technologie“. In meiner Arbeit betrachte ich Technologien als Teil einer kontinuierlichen und fortlaufenden Produktionsarbeit: Sie werden an einem Ort entworfen, an einem anderen umgesetzt, andernorts repariert und gewartet und in der Regel wiederum an anderer Stelle gesteuert und verwaltet. Der „Trick“ der Anthropologie und insbesondere der Science and Technology Studies besteht darin, die Definitionen von Technologien zu öffnen, um die alltäglichen Praktiken sichtbar zu machen, durch die sie hervorgebracht werden, sich entwickeln und funktionsfähig bleiben, unbrauchbar oder nutzbar werden oder schließlich außer Betrieb genommen werden.

Dieser Vortrag zeigt anhand von Feldforschungen zu Telekommunikations- und digitalen Infrastrukturen in Grönland und im Nordatlantik, wie sich Technologien auf diese Weise öffnen lassen. Dabei greife ich auf ethnografisches Material aus Dänemark, Grönland und den Färöer-Inseln zurück.