Altgermanistik ist traditionell ein starker Schwerpunkt der indogermanistischen Lehre und Forschung am Institut für Empirische Sprachwissenschaft. Aktuell wird in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und weiteren Partnern ein DFG-Langfristprojekt zur Wortbildungsmorphologie und Wortfamiliengliederung der Wortschätze des Althochdeutschen, Altsächsischen, Mittelhochdeutschen und Mittelniederdeutschen durchgeführt: Wortfamilien diachron (WoDia). Die Projektbeteiligten bieten regelmäßig Sprachkurse und Seminare zur germanisch-deutschen Sprachgeschichte an; für Althochdeutsch und Altsächsisch wurde dafür am Institut das Lesekorpus Altdeutsch (LeA) eingerichtet. Studierende können im WoDia-Projekt auf Hilfskraftstellen mitarbeiten, ein Praktikum absolvieren und Themen für Qualifikationsarbeiten finden.
Weitere Informationen:
Wortfamilien diachron (WoDia): Eine Forschungsumgebung zur historischen Wortbildung des Deutschen
Lesekorpus Altdeutsch (LeA): Althochdeutsche und altsächsische Texte, grammatisch annotiert für Lehre und Selbststudium. Auf der Grundlage des Referenzkorpus Altdeutsch (ReA).
Lehrveranstaltungen:
SoSe 2026: Methodenlehre: Digitale Wortfamilienlexikographie
OLAT: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/26888863745
WiSe 2026/27: Methodenlehre: Textkritik. Philologische Grundlagen von
linguistischen Textkorpora altüberlieferter Sprachen am Beispiel des
Alt- und Mittelhochdeutschen
OLAT: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/28218392576