Master

Schwerpunktregistrierung Master-Studierende


Im Master werden in Modul 3 und in Modul 6 Lehrveranstaltungen in einem der drei künstlerischen Schwerpunkte belegt. Hierfür wird sich zuvor einmalig für einem Schwerpunkt registriert, der dann das ganze Studium beibehalten wird. Die Schwerpunktregistrierung findet über das Hochschulportal QIS in der vorlesungsfreien Zeit statt und wird durch eine Rundmail des Sekretariats der Kunstpädagogik und im Vorlesungsverzeichnis für alle angekündigt. Neuzugelassene Studierende erhalten meist nach Fristende Zugang zu QIS. In diesem Falle kann man eine E-Mail an die favorisierte Schwerpunktprofessur versenden mit der Bitte, in den Schwerpunkt aufgenommen zu werden.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Schwerpunkt-Registrierung unter: https://www.uni-frankfurt.de/109210187/Schwerpunkte


Nachholmodule Master-Studierende


Wenn Master-Studierende in ihrem vorherigen Bachelor-Studium keine Veranstaltungen mit künstlerisch-praktischen Anteilen belegt haben, wurden Sie zum Studium unter Auflage zugelassen und müssen nach der Master-Studienordnung 2017 Modul 3 und Modul 5, nach Master-Studienordnung 2024 Modul 3 des Bachelors KMKB nachholen (https://www.unifrankfurt.de/156809640/BA_NF_KunstMedienKultur_2024_08_14.pdf). Nach der Studienordnung 2017 muss entweder im BA-Nachholmodul M5 oder in den Schwerpunkten M3 und M6 Neue Medien als Schwerpunkt gewählt werden. Mit der Studierendenordnung 2024 entfällt diese Regelung.

Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie unter Auflage zum Studium zugelassen wurden, kontaktieren Sie bitte Tillmann Hanel (https://www.uni-frankfurt.de/125540176/Tillmann_Hanel) oder Prof. Kerstin Gottschalk (https://www.uni-frankfurt.de/119182960/Prof__Kerstin_Gottschalk) mit einer Auflistung der von Ihnen absolvierten praktisch-künstlerischen Veranstaltungen Ihres vorherigen Studiums. 


Master-Studiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ 


Der Master-Studiengang „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ bildet Studierende für wissenschaftliche, künstlerische sowie kulturpädagogische Tätigkeiten und Berufsfelder aus.

Der Master in „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“ basiert auf der langjährigen Tradition kunstpädagogischer Studiengänge an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Es ist gekennzeichnet durch die enge Verknüpfung wissenschaftlicher, künstlerischer und pädagogischer Studienanteile und ihrer Vernetzung mit der verdichteten Kulturlandschaft in Frankfurt am Main. Die Besonderheit des Studiengangs liegt in einer auf gleichen Anteilen von Wissenschaft und Praxis basierenden Bildung, die bereits während des Studiums auf zukünftige Berufsfelder ausgerichtet ist.

Der Studiengang betont die künstlerische Bildung als Grundlage der Persönlichkeitsbildung und einer auf ästhetischen wie sozialen Kompetenzen begründeten Vermittlungstätigkeit. Zugleich werden durch die fundierte fachwissenschaftliche und fachdidaktische Bildung sowie die Ansiedlung des Studiengangs an einer Universität mit breitem Fächerangebot Kompetenzen vermittelt, die zur professionellen Tätigkeit in einem vielfältigen Spektrum von Berufen der Kunst- und Kulturkommunikation befähigen.

Der enge Kontakt zu lokalen, regionalen und internationalen Kunst- und Kulturinstitutionen bietet die Möglichkeit, studienbegleitend Praxiserfahrungen zu sammeln. Zu diesen kooperierenden Institutionen gehören beispielsweise das Städel Museum (https://www.staedelmuseum.de*), die Schirn Kunsthalle Frankfurt (https://www.schirn.de*), das Museum für Moderne Kunst (https://www.mmk.art*), das Filmmuseum (https://www.dff.film*), das Museum für Kommunikation (https://www.mfk-frankfurt.de*), das Gallus Zentrum (https://galluszentrum.de*), die Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V. (https://jkwf.de*), das Interkulturelle Atelier (IKAT) des Museums der Weltkulturen (https://www.weltkulturenmuseum.de*), das Historische Museum Frankfurt (https://historisches-museum-frankfurt.de*), das Atelier Goldstein (https://www.atelier-goldstein.de*), das Schopenhauer-Studio der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main (https://www.ub.uni-frankfurt.de/ausstellung/raum.html*), das Schauspiel Frankfurt am Main (https://www.schauspielfrankfurt.de*), die Jugendkunstschule Offenbach (https://www.juku-of.de*), die JVA Rockenberg (https://www.rockenberg-verein.com/projekte/malstudio*), und Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg (https://kunst-und-natur.de/museum-sinclair-haus/startseite*).

Die am Institut angesiedelten kunstpädagogischen und wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte, Kooperationen sowie Austausch- und Lehr/Forschungsprojekte unterstützen die interdisziplinäre und internationale Orientierung.

Die Studierenden erwerben fundierte theoretische und praktische Kenntnisse sowie analytische und gestalterische Kompetenzen im Umgang mit vielfältigen kulturellen und künstlerischen Konzepten und Produktionen in ihren gegenwärtigen sowie in ihren historischen Dimensionen. Durch die wissenschaftlich und methodisch reflektierte Bildung sowie die Verschränkung theoretischer und praktischer Perspektiven werden die Voraussetzungen für professionelles Handeln in einem breiten Tätigkeitsfeld der verschiedenen künstlerischen Bereiche und der Kulturkommunikation, insbesondere der Kunst- und Kulturvermittlung, der Kunst-, Kultur- und Medienpädagogik im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung sowie in weiteren Medien- und Kulturberufen geschaffen.

Das wissenschaftliche, didaktische und praktische Studium orientiert sich in seinem Aufbau und in seinen Inhalten an den Erfordernissen für den Erwerb der aufgeführten Kompetenzen sowie deren enger Verschränkung untereinander. Hierzu gehören die Entwicklung eigener Ausdrucksmittel und die Bildung von Kriterien zur Beurteilung von bildender Kunst, Medien und Alltagskulturen.

Eine Besonderheit für die Studierenden des Masterstudiengangs ist als integraler Bestandteil neben der qualifizierten künstlerischen Ausbildung die direkte Beteiligung an Lehr/Forschungsprojekten des Instituts. Dies gibt den Studierenden die Möglichkeit zur Arbeit an eigenen Forschungen und zur Erprobung von Methoden und Analyseinstrumentarien in allen Feldern visueller Ausdrucksformen.


I.  Fachwissenschaftlich orientierte Kompetenzen


Die wissenschaftlichen Kompetenzen beziehen sich auf ausgewählte Fragen und Gegenstände der Gegenwart und Geschichte der Kunst und Kulturgeschichte, der Alltagsästhetik und Jugendkulturen sowie generell der visuellen und materiellen Kulturen, auf Methoden der Analyse von Kunstwerken und Medien der Bild- und Kulturproduktion sowie ihre Vermittlung.

Im Studium zu erwerbende fachwissenschaftliche Kompetenzen sind:

• Kenntnisse der Kunst der Gegenwart und in Kunst-, Kultur- und Medientheorien.

• Kenntnisse in Theorien zur medialen Bildkultur der Gegenwart, zu visuellen Kulturen und zur materiellen Kultur. Damit verbunden ist die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Alltagskulturen, Kulturwissenschaften, Jugendkulturen, Gender Studies, Umweltgestaltung, Architektur und Design, Onlinekulturen, Lebens- und Konsumstilen

• Fähigkeiten zu wissenschaftlichem Arbeiten und zur selbständigen methodisch fundierten Analyse unter Berücksichtigung relevanter Bezugsdisziplinen

• Fähigkeit zu selbständiger wissenschaftlichen Forschung in Form von eigenen Lehr/Forschungsprojekten. 


II.  Fachpraktisch orientierte Kompetenzen


Innerhalb der fachpraktischen Ausbildung sowie innerhalb der verschiedenen künstlerischen Schwerpunkte nach Wahl, wie Grafik/Malerei, Plastik oder den Neuen Medien wird eine künstlerische Professionalisierung gefördert. Die Studierenden machen intensive Erfahrungen mit Eigenart, Differenz und Wechselwirkung zwischen analogen und digitalen Bildmedien und Produktionsformen, so dass sie eine eigene kritisch fundierte künstlerische Kompetenz ausbilden können.
Im Studium zu erwerbende fachpraktische Kompetenzen sind:
• Fertigkeiten in verschiedenen künstlerischen Darstellungsweisen
• Kenntnisse über Materialeigenschaften und deren künstlerischer Verarbeitung
• Fähigkeit zur eigenständigen Konzeption und Ausführung künstlerischer Projekte in einem analogen Medium (Plastik, Grafik, Malerei) oder einem digitalen Bildmedium (Foto, Video, Computer, Web 2.0). Dies kann die Bereiche Umweltgestaltung, Architektur, Design und Performance einschließen. 

III.  Kompetenzen in Kultureller Bildung und Vermittlung


In der Kommunikation über Bildkulturen werden Intentionen, Inhalte und Formen ästhetischen Lernens in anthropologischen, historischen und institutionellen Kontexten untersucht.

Im Studium zu erwerbende Kompetenzen in der Vermittlung sind:

• Kenntnis der gegenwärtig in außerschulischen Vermittlungssituationen zentralen kunst- und kulturpädagogischen Konzepte

• Fähigkeit zur Analyse und Reflexion der Ziele und Methoden Kultureller Bildung in unterschiedlichen Lehr-, Lern- und Vermittlungssituationen, z.B. im Museum, in der Jugendkulturarbeit und in der kulturellen Erwachsenenbildung

• Die Fähigkeit kunstpädagogische Potenziale ästhetischer Wahrnehmung und künstlerischer Praxis erkennen und einschätzen zu können

• Fähigkeit zur Erfassung und Analyse der subjektiven und institutionellen Bedingungen von Aneignung und Vermittlung kultureller Inhalte

• Fähigkeit zur selbstständigen, wissenschaftlich begründeten Planung von Aneignung und Vermittlung u.a. in den Bereichen Kunst, Kultur, Ästhetik, Bildmedien, Architektur und Design

• Fähigkeit zur methodischen Entwicklung, Durchführung Auswertung und Dokumentation wissenschaftlicher Untersuchungen in den Praxisbereichen der Aneignung und Vermittlung kultureller Inhalte.


Die Studienordnung stellt das Prüfungsamt für Geistes-, Kultur- und Sportwissenschaften (PGKS) zur Verfügung:


PGKS Fächer *


PGKS Ordnungen *


Struktur des Studiums


Der Masterstudiengang „Kunst – Medien -Kulturelle Bildung“ besteht aus vier Semester Regelstudienzeit und umfasst 120 Creditpoints. Die Regelstudienzeit kann sich in den Fällen, in denen eine Zulassung unter der Auflage von Erbringung zusätzlicher künstlerischer Studienleistung erteilt wurde, auf bis zu zwei Semester verlängern. (Näheres hierzu ist in der Studienordnung unter Allgemeine Studienvoraussetzungen zu finden.) Das Studium erstreckt sich über neun Module, von denen drei Wahlpflichtmodule und sechs Pflichtmodule sind:

• Pflichtmodul M1 MA Theorien & Methoden: Kunst, Kultur, Gender, Medien

• Pflichtmodul M2 MA Theorien & Methoden: Kulturelle Bildung

• Wahlpflichtmodul M3a-c MA Künstlerischer Schwerpunkt: Grafik/Malerei, Plastik oder Neue Medien.

• Pflichtmodul M4 MA Theorien und empirische Methoden

• Wahlpflichtmodul M5a-c MA Praktikum „Kunst – Medien – Kulturelle Bildung“

• Wahlpflichtmodul M6a-c MA Künstlerisches Projekt: Grafik/Malerei, Plastik oder Neue Medien.

• Pflichtmodul M7 MA Visuelle Kultur und Neue Medien

• Pflichtmodul M8 MA Forschung

• Pflichtmodul M9 MA Masterabschlussarbeit

Detailliertere Inhaltsbeschreibungen der einzelnen Module lassen sich in der Studienordnung (siehe Link unten) in den Modulbeschreibungen finden. 


Zulassungsbedingungen

Weitere Informationen zu Zulassungsbedingungen, Bewerbung und Bewerbungsfristen sind hier aufgeführt: https://www.uni-frankfurt.de/66451431/Kunst___Medien___Kulturelle_Bildung__Master_of_Arts *


Kommunikationsstruktur

Die Lehrenden bieten für die Studierenden Sprechstunden an, welche in Präsenz, online, in Gruppen – und Einzelgesprächen stattfinden. Eine Liste von Kontaktpersonen kann hier gefunden werden: https://www.uni-frankfurt.de/109211056/Personen 

Raum für studentischen Austausch gibt es in der Fachschaft (https://www.uni-frankfurt.de/125231325/Fachschaft *)  


Organisation 

Studierende melden sich in der vorlesungsfreien Zeit für Lehrveranstaltungen im darauffolgenden Semester über das QIS-Portal an. Wichtig zu beachten ist, dass die Registrierung zum künstlerischen Schwerpunkt bereits vor der regulären Anmeldefrist in einem separaten Anmeldeverfahren geschieht. Die bestandenen Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden von den Lehrpersonen an das Prüfungsamt weitergeleitet und verbucht. 


Auslandsaufenthalte

Outgoing

Internationale Studienaufenthalte können im Rahmen von Kooperationen mit Partneruniversitäten oder auch selbstorganisiert außerhalb des Kooperationsrahmens stattfinden. Für Auslandsaufenthalte innerhalb der EU kann das Erasmusprogramm in Anspruch genommen. Es auch Fördermöglichkeiten, die des DAAD für Auslandsaufenthalte außerhalb der EU vergibt. Detaillierte Informationen und Formulare zum Bewerbungsverfahren finden Studierende über die Seite des International Office (https://www.uni-frankfurt.de/38298489/Ich_möchte_ins_Ausland__Outgoings *). 

Das Institut für Kunstpädagogik bietet Erasmus-Kooperationen mit der Akademie der Bildenden Künste in Wien/Österreich und der West University of Timisosoara/Rumänien an. 

Institutsinterne Ansprechperson für Erasmusfragen, wie Anrechnung von Creditpoints, Studienpläne und Fächerauswahl, ist Julia Matlok (https://www.uni-frankfurt.de/119184018/Julia_Matlok).


Incoming

Erasmus+

International students are welcome to check the list of „Partneruniversitäten“ (https://www.goethe-university-frankfurt.de/60663602/Partneruniversit%C3%A4ten*) in order to see if a co-operation between your home university and the Goethe-University is existent. In case there is a co-operation in place, feel free to apply for the Erasmus+ Programme for Study Mobility through your home university. Information about the modalities to apply and the nomination process will be given by your university. Students who have questions regarding the study programme, the selections of subjects, the study timetable or credit points can get in contact with the institutes' Erasmus+ coordinator Julia Matlok (https://www.uni-frankfurt.de/119184018/Julia_Matlok)

Free-mover guest students

In exceptional cases foreign students may carry out a semester or a whole academic year at Goethe university, even if a partnership or co-operation is not yet in place. For further questions, please contact the International Office (https://www.uni-frankfurt.de/101960730/International_Student_Services*).

The buddy program of the Goethe-University also connects international students with buddies who are happy to help with settling in Frankfurt (https://www.goethe-university-frankfurt.de/124815132/Buddy_Program#:~:text=The%20Buddy%20Program%20provides%20international,certificate%20for%20their%20voluntary%20commitment.*).

The buddy program (https://www.goethe-university-frankfurt.de/124815229/Information_for_International_Buddies*) of the Goethe-University also connects international students with buddys who are happy to help with settling in Frankfurt.

 

*externer Link