Veranstaltungen

Aktuelles

Save the date!

Orientierungstag am 6.10.2026



Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, alle Studienanfänger*innen der Bachelor- und Masterstudiengänge Islamische Studien sowie des Lehramtsstudiengangs im Fach Islamische Religion zu unserem Orientierungstag begrüßen zu dürfen.

Wann? 6.Oktober 2026, 10:00 bis 15:00 Uhr

Wo? Campus Westend, SKW (Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften) 4B.125

Der Orientierungstag bietet die Möglichkeit, das Institut kennenzulernen, wichtige Informationen zum Studienstart zu erhalten und erste Kontakte zu knüpfen. Wir heißen Sie herzlich willkommen und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start sowie einen bereichernden Studienverlauf.

Tag des Dialogs 2026

Konflikte dennoch überwinden? Friedenspotentiale von Religionen in Zeiten von Krieg und Polarisierung



Am 21. Oktober 2026 findet der Tag des Dialogs – dieses Jahr mit dem Thema „Konflikte dennoch überwinden? Friedenspotentiale von Religionen in Zeiten von Krieg und Polarisierung“ – hier auf dem Campus Westend statt. 

Die Fachtagung widmet sich den jüdischen, christlichen und muslimischen Perspektiven zu Fragen wie: Wie können wir Trägerinnen und Träger einer Friedensbotschaft sein und nicht an der Gewaltlogik festhalten, die zum Teil sogar noch religiös oder mit religiöser Begrifflichkeit und Sprache legitimiert wird? Welche religionspolitischen, sozialen und vor allem spirituellen Ressourcen bieten Judentum, Christentum und Islam? 

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

Für die Anmeldung bitte hier klicken. Anmeldungsfrist ist der 18.Oktober 2026.

Wir würden uns sehr über Ihr Erscheinen freuen!

Vergangenes

AIWG-Forschungsgruppe "Islam & Digitalität: Medien, Materialität und Hermeneutik" 

Internationale Abschlusskonferenz



Die internationale Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts "Islam & Digitalität: Medien, Materialität und Hermeneutik" findet am 10. und 11.Juli an der Goethe-Universität, unter der Leitung von Prof.'in Dr. Armina Omerika, statt. 

Die Tagung bringt Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die zu den vielfältigen Wechselwirkungen von Islam, Digitalität und Medienkultur forschen. Im Fokus stehen die Auswirkungen digitaler Räume auf religiöse Wissensproduktion, Erinnerungskulturen und Formen der Gemeinschaftsbildung sowie die Frage, wie sich islamische Hermeneutik, religiöse Autorität und Praxis unter den Bedingungen digitaler Transformation verändern.

Das Programm umfasst internationale Panels und Fachvorträge sowie zwei Keynotes von Sariya Cheruvallil-Contractor (Coventry University) und Heidi Campbell (Texas A&M University).

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Konferenz findet im Rahmen des Forschungsprojekts „Islam und Digitalität: Medien, Materialität, Hermeneutik“ statt. Das Projekt wird von Wissenschaftler_innen der Islamischen Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Erfurt in Kooperation mit der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) umgesetzt. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).

Für mehr Informationen zum Projekt hier klicken.

Sommersemester 2026

Schlaglichter auf Entwicklungen im Nahen Osten



Die Vorträge beleuchten aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten.

Der Vortrag von Prof. Dr. Eckart Woertz nimmt die jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und Iran in den Blick und erklärt deren Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft.

Diesem folgt der Vortrag von Dr. Michalis Sarlis, der einen Überblick über die Konzepte gibt, mit denen der "Nahe Osten" seit Beginn des 21. Jahrhunderts beschreiben worden ist.

Die Vorträge finden hybrid statt: Campus Westend, Seminarhaus 0.104 oder Zoom (QR-Code auf Flyer – in der PDF-Version anklickbar).

Keine Anmeldung erforderlich!

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

Online-Ringvorlesung – Sommersemester 2026

Jüdisch-islamische Nachbarschaften in Geschichte und Gegenwart




Seit der Spätantike haben sich Judentum und Islam in unterschiedlichen Konstellationen in unmittelbarer geografischer, sozialer, geistiger und kultureller Nachbarschaft zueinander entwickelt und bleiben auch in der Gegenwart auf vielfältige Weise eng aufeinander bezogen. Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung beleuchten internationale Referent*innen (aus der Judaistik, den Islamischen Studien, der Geschichtswissenschaft und weiterer Disziplinen) in einzelnen Fallstudien unterschiedliche Facetten jüdisch-islamischer Nachbarschaften von der Antike bis in die Gegenwart und diskutieren dabei deren politische und gesellschaftliche Implikationen. Dabei finden Kontexte in Deutschland und in der Gegenwart ebenso Berücksichtigung wie weitere europäische Kontexte und insbesondere auch solche im Nahen und Mittleren Osten in unterschiedlichen historischen Epochen.

Information: Die Ringvorlesung findet online über Zoom statt. Der Zugangslink ist auf dem Flyer als QR-Code sowie als anklickbarer Link hinterlegt. 

Opening Event

LOEWE-Zentrum "Dynamiken des Religiösen" (DynaRel)

Buchvorstellung & Diskussion

"Islam and Constructive Interreligious Engagement"

Fachtagung 2026

"Aber das hab' ich doch auf TikTok gesehen!?" – Anforderungen an eine lebensweltorientierte religiöse Bildung im Angesicht digitaler Kontexte 

AG Semitische Sprachen

Vom Stein aufs Papier: Schriftlichkeit in den semitischen Sprachen von Nabatäisch zu Arabisch

Wintersemester 2025/26

Forschungskolloquium

AIWG Forschungsgruppe "Islam und Digitalität"

Online-Workshop – Memory in Digital Spaces

Wintersemester 2025/26

Ringvorlesung Semitische Sprachen

Hybride Ringvorlesung WS 2025/26

Diversität, Pluralität und Pluralismus im Kontext muslimischer Lebenswelten

Interreligiöser Tag des Dialogs 2025

Wie (un-)politisch darf Religion sein?




Am 6.November 2025 findet der Interreligiöse Tag des Dialogs – dieses Jahr mit der Leitfrage „Wie (un-)politisch darf Religion sein?“ – hier auf dem Campus Westend statt.

Die Fachtagung widmet sich den christlichen und islamischen Perspektiven zu Fragen wie: Wie sollte das Verhältnis zwischen Religion, Weltanschauungen und Politik gestaltet sein? Inwieweit kann, soll oder muss Religion politisch sein? Ist Religion nicht "Privatsache"? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen privat und persönlich? Oder ist nicht zu viel Religion in der Politik?

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

Für die Anmeldung bitte hier klicken. Anmeldungsfrist ist der 1.November 2025.

Wir würden uns sehr über Ihr Erscheinen freuen!

Vortrag

30 Jahre Völkermord in Srebrenica – Aus Geschichte Verantwortung entwickeln



Anlässlich des 30.Jahrestag des Genozids von Srebrenica laden wir im Vorfeld zum Vortrag "30 Jahre Völkermord in Srebrenica – Aus Geschichte Verantwortung entwickeln" von Armin Begić ein – Referent in der politischen Bildung, Theologe und Genderwissenschaftler.

Der Vortrag thematisiert die Erinnerung an den Genozid von Srebrenica, antimuslimische Diskurse vor und nach dem Krieg, sowie die heutige Glorifizierung durch rechtsextreme Akteure. Anschließend öffnen wir die Runde für Fragen und Diskussion.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft "Islamische Studien" und der Professur für Ideengeschichte am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam an der GU.

Ringvorlesung – Sommersemester 2025

Der Nahe Osten im Wandel – Zeitgeschichtliche Perspektiven

10 Jahre DEGITS Ringvorlesung (online) – Sommersemester 2025

Dynamiken der islamischen Theologie in Deutschland 

Vortrag

„Islam in Israel: Religious and Socio-Cultural Identity Dilemmas of the Arab Muslim Minority in Israel“



Am 20.02.2025, 16.00-18.00 Uhr, wird Prof. Dr. Muhammad al-Atawneh zum Thema „Islam in Israel“ sprechen.

Ort: Seminarhaus 3.102

Muhammad al-Atawneh ist arabischer Israeli und lehrt an der Ben Gurion Universität im Negev, Israel, in der Abteilung Nahoststudien. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf das Studium des Islams in der Neuzeit, vor allem in den Bereichen: Islamisches Recht und Moderne; Staat und Regierungsführung im zeitgenössischen islamischen Denken und in der Praxis und Islam in Israel. Beim Forschungsthema Islam in Israel beschäftigt er sich u.a. mit den Fragen: Wie sieht muslimisches Alltagsleben in Israel aus? Wie wird der Glaube in Israel gelebt? Wie zufrieden oder auch unzufrieden sind Muslime bzgl. des israelischen Establishments? Welche Haltung nehmen Muslime gegenüber der Regierung und der israelischen Mehrheitsgesellschaft ein? Was haben Muslime in Israel für Einstellungen? 

Organisator: Prof. Dr. Bekim Agai


Internationale Konferenz 2025

„What is Islam About: Concept and Conceptualization of Islam from an Interdisciplinary Perspective“



Die Begriffe „Islam“ und „Muslime“ sind Teil unserer wissenschaftlichen Diskussionen und unserer gesellschaftlichen Realität. Wir erforschen den Islam in Vergangenheit und Gegenwart und untersuchen Texte, Artefakte und Menschen in verschiedenen Disziplinen aus unterschiedlichen Perspektiven und an vielen Orten. Ein erster Überblick über die Forschung zeigt, dass die beiden Begriffe sowohl innerhalb der verschiedenen Disziplinen als auch im Austausch zwischen ihnen unterschiedliche Bedeutungen haben. Dennoch scheinen die verschiedenen akademischen Bereiche einige Prämissen zu teilen: Muslime werden häufig als Kollektiv betrachtet, der Islam wird als Subjekt (oder 'Ding') angesehen und es wird von einer historischen Kontinuität des Islam ausgegangen. Eine interdisziplinäre Diskussion dieser Annahmen findet nicht statt. Auf dieser Konferenz werden wir verschiedene akademische Disziplinen und ihre expliziten und impliziten Annahmen über den Islam untersuchen. Insbesondere untersuchen wir, wie der Islam von modernen Wissenschaftlern der islamischen Theologie, der Islamwissenschaft, der Religionswissenschaft, der Geschichte, der Kunstgeschichte, der Archäologie und der Anthropologie definiert und konzeptualisiert wurde und wird. Gleichzeitig untersuchen wir das Konzept und die Konzeptualisierung des Islams in verschiedenen Epochen der Geschichte und in verschiedenen Quellen. Durch diesen interdisziplinären und diachronen Vergleich möchten wir eine Diskussion darüber anstoßen, was der Islam bedeuten könnte und wie wir das Konzept in unserer Forschung anwenden können.


Um Anmeldung wird gebeten unter h.nol@em.uni-frankfurt.de

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!


Rückblick

Abschlussveranstaltung des Weiterbildungskurses IRU/ISU



Am 07.02.2025 fand am Campus Westend die Abschlussveranstaltung des 2-jährigen Weiterbildungskurses IRU/ISU statt. Insgesamt 18 Lehrkräfte haben innerhalb von zwei Jahren die berufsbegleitende Weiterbildung erfolgreich beendet und somit die Lehrbefähigung für IRU (bekenntnisorientiert) oder ISU (islamkundlicher Unterricht) erhalten. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde von Seiten des HMKBS (Nurgül Altuntas) die Wichtigkeit der Weiterbildungskurse in den Vordergrund gestellt. Die Projektleitung, Armina Omerika, zeigte die nationale und internationale Expertise auf, die den Teilnehmenden in der Weiterbildung zu Teil geworden war. Wir wünschen den Lehrkräften viel Erfolg bei der Umsetzung des Gelernten im Schulunterricht!

Gesprächsreihe | SoSe 2023

Islamische Theologie studieren – Globale Perspektiven und persönliche Erfahrungen

Workshop | 4–6.2.2021

Nahöstliche Begriffsgeschichte für die Islamischen Studien 

International Conference | 12.–14.12.2019

Historicity & Islamicity: Perceptions of Early Islamic Hirstory in Contemporary Muslim Thougt

Internationale Tagung Islamisch-Theologischer Studien | 7.–9.5.2018

Vergessen, verschwiegen, verdrängt – Nicht repräsentierte Stimmen, Konzepte und Texte des Islams

VergessenVerschwiegenVerdrängt

Nicht nur im europäischen Kontext leidet das islamisch-religiöse Denken unter Brüchen mit der eigenen, vielschichtigen Tradition und weist Erinnerungslücken in Bezug auf die eigene Geschichte auf. Im Verlauf dieser Tagung wollen wir Licht auf Stellen des theologischen Erbes werfen, die ins Dunkel des Vergessens gerückt sind, ohne dass ihr Potenzial sich entfalten konnte oder gewürdigt wurde. In diesem Zusammenhang wird einerseits über die Mechanismen der Marginalisierung in der Tradition reflektiert. Andererseits werden Beispiele von vergessenen und ignorierten Konzepten, Ideen und Texten, vergangenen Institutionen und  Bewegungen sowie ausgegrenzten Persönlichkeiten in Erinnerung gerufen.