AIWG-Forschungsgruppe "Islam & Digitalität: Medien, Materialität und Hermeneutik"
Die internationale Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts "Islam & Digitalität: Medien, Materialität und Hermeneutik" findet am 10. und 11.Juli an der Goethe-Universität, unter der Leitung von Prof.'in Dr. Armina Omerika, statt.
Die Tagung bringt Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die zu den vielfältigen Wechselwirkungen von Islam, Digitalität und Medienkultur forschen. Im Fokus stehen die Auswirkungen digitaler Räume auf religiöse Wissensproduktion, Erinnerungskulturen und Formen der Gemeinschaftsbildung sowie die Frage, wie sich islamische Hermeneutik, religiöse Autorität und Praxis unter den Bedingungen digitaler Transformation verändern.
Das Programm umfasst internationale Panels und Fachvorträge sowie zwei Keynotes von Sariya Cheruvallil-Contractor (Coventry University) und Heidi Campbell (Texas A&M University).
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Konferenz findet im Rahmen des Forschungsprojekts „Islam und Digitalität: Medien, Materialität, Hermeneutik“ statt. Das Projekt wird von Wissenschaftler_innen der Islamischen Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Erfurt in Kooperation mit der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) umgesetzt. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Für mehr Informationen zum Projekt hier klicken.
Sommersemester 2026
Die Vorträge beleuchten aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten.
Der Vortrag von Prof. Dr. Eckart Woertz nimmt die jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und Iran in den Blick und erklärt deren Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft.
Diesem folgt der Vortrag von Dr. Michalis Sarlis, der einen Überblick über die Konzepte gibt, mit denen der "Nahe Osten" seit Beginn des 21. Jahrhunderts beschreiben worden ist.
Die Vorträge finden hybrid statt: Campus Westend, Seminarhaus 0.104 oder Zoom (QR-Code auf Flyer – in der PDF-Version anklickbar).
Keine Anmeldung erforderlich!
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!
Online-Ringvorlesung – Sommersemester 2026
Seit der Spätantike haben sich Judentum und Islam in unterschiedlichen Konstellationen in unmittelbarer geografischer, sozialer, geistiger und kultureller Nachbarschaft zueinander entwickelt und bleiben auch in der Gegenwart auf vielfältige Weise eng aufeinander bezogen. Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung beleuchten internationale Referent*innen (aus der Judaistik, den Islamischen Studien, der Geschichtswissenschaft und weiterer Disziplinen) in einzelnen Fallstudien unterschiedliche Facetten jüdisch-islamischer Nachbarschaften von der Antike bis in die Gegenwart und diskutieren dabei deren politische und gesellschaftliche Implikationen. Dabei finden Kontexte in Deutschland und in der Gegenwart ebenso Berücksichtigung wie weitere europäische Kontexte und insbesondere auch solche im Nahen und Mittleren Osten in unterschiedlichen historischen Epochen.
Information: Die Ringvorlesung findet online über Zoom statt. Der Zugangslink ist auf dem Flyer als QR-Code sowie als anklickbarer Link hinterlegt.
Interreligiöser Tag des Dialogs 2025
Am 6.November 2025 findet der Interreligiöse Tag des Dialogs – dieses Jahr mit der Leitfrage „Wie (un-)politisch darf Religion sein?“ – hier auf dem Campus Westend statt.
Die Fachtagung widmet sich den christlichen und islamischen Perspektiven zu Fragen wie: Wie sollte das Verhältnis zwischen Religion, Weltanschauungen und Politik gestaltet sein? Inwieweit kann, soll oder muss Religion politisch sein? Ist Religion nicht "Privatsache"? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen privat und persönlich? Oder ist nicht zu viel Religion in der Politik?
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.
Für die Anmeldung bitte hier klicken. Anmeldungsfrist ist der 1.November 2025.
Wir würden uns sehr über Ihr Erscheinen freuen!
Vortrag
Der Vortrag thematisiert die Erinnerung an den Genozid von Srebrenica, antimuslimische Diskurse vor und nach dem Krieg, sowie die heutige Glorifizierung durch rechtsextreme Akteure. Anschließend öffnen wir die Runde für Fragen und Diskussion.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft "Islamische Studien" und der Professur für Ideengeschichte am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam an der GU.
Vortrag
Am 20.02.2025, 16.00-18.00 Uhr, wird Prof. Dr. Muhammad al-Atawneh zum Thema „Islam in Israel“ sprechen.
Ort: Seminarhaus 3.102
Muhammad al-Atawneh ist arabischer Israeli und lehrt an der Ben Gurion Universität im Negev, Israel, in der Abteilung Nahoststudien. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf das Studium des Islams in der Neuzeit, vor allem in den Bereichen: Islamisches Recht und Moderne; Staat und Regierungsführung im zeitgenössischen islamischen Denken und in der Praxis und Islam in Israel. Beim Forschungsthema Islam in Israel beschäftigt er sich u.a. mit den Fragen: Wie sieht muslimisches Alltagsleben in Israel aus? Wie wird der Glaube in Israel gelebt? Wie zufrieden oder auch unzufrieden sind Muslime bzgl. des israelischen Establishments? Welche Haltung nehmen Muslime gegenüber der Regierung und der israelischen Mehrheitsgesellschaft ein? Was haben Muslime in Israel für Einstellungen?
Organisator: Prof. Dr. Bekim Agai
Internationale Konferenz 2025
Um Anmeldung wird gebeten unter h.nol@em.uni-frankfurt.de
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!
Rückblick
Rückblick
Rückblick
Im Januar 2025 fand ein fünftägiges Blockseminar im Haus Bergkranz im Kleinwalsertal in Kooperation mit der Judaistik statt. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen diskutierten zu Chassidismus, Wahhabismus und Pietismus als religiöse Erneuerungsbewegungen in Judentum, Islam und Christentum im 18. Jahrhundert.
Das Rahmenprogramm bot vielfältige Möglichkeiten für gemeinsame Ausflüge und ermöglichte fachübergreifenden Austausch.
Ein Bericht von Chiara Pohl.
Ringvorlesung mit begleitendem im Sommersemester 2024
Internationaler Workshop | WS 23/24
ZEFIS-Ringvorlesung | WiSe 23/24
Internationale Tagung Islamisch-Theologischer Studien | 7.–9.5.2018